Montag, 20. März 2017

Es sind nicht immer Märchenschlösser

Es sind nicht immer Märchenschlösser, die alten, historischen Gemäuer in den kleinen verschlafenen französischen Dörfern.

Der Zahn der Ewigkeiten hinterlässt eben immer dort deutliche Spuren, wo es an Mitteln und Energien fehlt....

Erstaunlich jedoch, wie dicke Mauern und Balken dennoch den Stürmen der Zeit trotzen...
 Welchen Glanz strahlten diese für die heutigen Begriffe gigantischen Gebäude in ihren besten Zeiten aus?
Begründete sich vielleicht gerade darin die Ehr-Fucht vor dem damaligen Besitzer?
Heute schwingt eher Mitleid mir den heutigen Besitzen mit, denn der Unterhalt eines solchen Monuments ist eine (finanziell nur für Wenige mögliche) Lebensaufgabe.

Dafür erzählt jede Tür,
jede Klinke,
und jedes Schlüsselloch eine Geschichte.
Traurig stimmt mich nur, wenn auch mitten in den sorgfältig herausgeputzten Dorfkernen immer mehr Häuser zu Ruinen verfallen.
 Verwahrlost,
 ungeliebt,
 verlassen ....

Auch das hat seinen traurigen Charme...
und
der Katze soll es egal sein, wenn es schon den Menschen gleichgültig ist....
Denn für sie ist hier sicher das Mäuse- Paradies

Kommentare:

  1. Oh was ist das wieder für ein schöner Beitrag liebe Annett. Da bekomme ich ja gleich Frankreich-Fernweh. Ganz oft ging es mir in Frankreichs Dörfern schon so früher, wie du es beschreibst: Der Zahn der Ewigkeiten hinterlässt eben immer dort deutliche Spuren, wo es an Mitteln und Energien fehlt....und auch die Besitzer tun mir leid, wenn sie es erhalten wollen und nicht können. Aber wie verwunschen war es mal, diese herrlichen Mauern und Winkel die du zeigst. Was für schöne alte KLinken, Schlösser, Türen..Ganz wunderbar, merci, dass du dir immer die viele Arbeit mit den herrlichen Bildern machst. herzliche Grüße und dir einen wunderbaren Frühling ... bei dir blüht bestimmt schon einiges... Anke

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  2. Man kann wirklich nur den Hut ziehen, wenn jemand solche Schönheiten aus längst vergangener Zeit rettet und erhält. Anziehend, sagenumwoben und mystisch ... wenn diese Mauern erzählen könnten... so schön deine Fotos dazu.
    Auch staune ich ebenfalls oft, über die Haltbarkeit der Gemäuer und der damals verwendeten Materialien.
    Heute Gebautes dagegen muss alle paar Jahre saniert oder gar abgerissen werden, weil nicht einmal die Grundsubstanz hält.
    Lieben Inselgruß
    Kerstin

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  3. Danke schön, dass ich deine tollen Bilder anschauen durfte. LG Silvia

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  4. Ein schöner fast traurig stimmen der Report,ja es macht schon Nachdenklich den Verfall zu sehen
    Der Lauf der Zeit mit all der Technik und des immer schneller Besser Größer nimmt uns viel von der Schönheit unserer Erde .
    Danke fürs Zeigen liebe Grüße aus der Ferne Karin

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  5. Ja, der Zahn der Zeit lässt einem oft erschauern und es stimmt einen traurig, dass diese oft stolzen Behausungen nicht wieder strahlen dürfen... Das Leben eben...für mich sind sie trotzdem schön...den oft erkennt man Werte und schätzt sie erst wenn man Neues daneben stellt... Danke für den Post... Herrlich und nachdenklich stimmend, danke ...liebe Grüsse Christa

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  6. Liebe Anett,
    Oh wie schade so etwas ist. Soviele Geschichte und schöne Gebäude gehen verloren!
    Ja, die Katze hat keine Sorgen zum Unterhalt eines Gebäude.
    Ganz lieber Frühlingsgruß,
    Mariette

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  7. osch09:12

    Auch hier im Elsass, direkt an der Grenze zu Deutschland, in der ärmeren Vorzone der rausgeputzten Dörfer an der els. Weinstraße, findet man auch die verlassenen, halbverfallenen Häuser, meist mitten im Ort, um die sich niemand kümmert. Es wird direkt daneben neu gebaut, die Ruine bleibt stehen und fällt zusammen. Für die, die nichts damit zu tun haben, ist es einfach nur pittoresk anzusehen, diejenigen, die das Gebäude unterhalten müssten, manchmal einfach nur unbezahlbar.

    Danke für die wudnerschönen Detailfotos. Du hast einfach das richtige Auge dafür.

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  8. ja, das stimmt mich auch traurig. Ich finde auch, dass man es in Frankreich mittlerweile sehr sehr stark spürt und sieht, dass kein Geld da ist - es wird für andere Dinge gebraucht/ausgegeben?! Wenn es überhaupt da ist.. Mein letzter Besuch in Metz hatte auch so einen Hauch von Niedergang... machte mich ganz deprimiert...liebe Grüße und deine Fotos sind so liebevoll und schön!Ach hätte ich doch Geld um die alten Häuser zu retten!

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  9. Ohhh, danke für die feine Reise. Ich liebe alte Häuser. Erzählen so viele Geschichten.
    Schöne Zeit
    Elisabeth

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  10. Obwohl sie alt und ab sind, versprühen die Gebäude trotzdem immer noch einen wunderbaren Charme, schade, dass man sie so verkommen lässt...

    Liebe Anett,
    ich schicke Dir sonnige Frühlingsgrüße aus dem Garten und wünsche Dir ein schönes Wochenende.
    Traudi

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  11. Ja schade das so schöne alte Häuser verfallen..... aber es ist halt auch ein Wahnsinn was man investieren müsste, sieht man ja auch hier immer öfter.
    Tolle Bilder sind es auf jeden Fall.
    LG
    Christine

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  12. ich liebe diese Häuser. Doch um so mehr würde es erfreuen, wenn sie nicht der Natur verfallen sondern belebt wären.Jedes dieser Häuser ist ein einzigartiges Schmuckstück was es verdient hat zu erblühen.Ach, was würd ich dafür geben solch ein Häuschen besitzen zu dürfen.Aber die Restaurationen greifen emens in den Geldbeutel.
    Liebste Grüße, Moni

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  13. Schön.
    Ich liebte die Bilder.
    janicce.

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